Radiofrequenz-Generatoren

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CURIS® - der Radiofrequenz-Generator für die Mikrochirurgie

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BM-780 II-Radiofrequenzgenerator

Die Radiofrequenz-Generatoren der Firma Sutter Medizintechnik bieten Chirurgen eine attraktive Operationsmethode: sie sind die minimal-invasive Form der Elektrochirurgie. Die RF-Generatoren arbeiten bei deutlich höheren Frequenzen. Der CURIS bei 4 MHz und der BM-780 II bei 1.2 MHz - im Gegensatz zu 300-500 Kilohertz bei den üblichen Hochfrequenz-Generatoren. 

Dank der sehr hohen Frequenz ist der natürliche biologische Gewebewiderstand niedriger (Gabriel C., 1996). Die Zellwände werden durch eine kapazitive Wirkung überbrückt, wobei die Energie direkt in den Zellen abgegeben wird (Stelter K. et al., 2014) und so wiederum weniger Energie benötigt wird. Durch histologische Untersuchungen konnte belegt werden, dass es zu weniger thermischen Schäden des umliegenden Gewebes kommt als mit Standard-Hochfrequenz-Geräten (Hoffmann T. K. et al., 2014; Kasten R., 2008).

Die Radiofrequenz-Generatoren bieten zum Beispiel ein speziell entwickeltes Programm zur Radiofrequenz-assistierten Volumenreduktion (RaVoR™), das sich automatisch abschaltet, sobald eine ausreichende Gewebekoagulation erzielt wurde. 

Zahlreiche klinische Studien zeigen, dass die bipolare RaVoR™-Methode zur submukösen Gewebereduktion bei Hyperplasie der unteren Nasenmuscheln schnell, sicher, einfach anzuwenden, effektiv und in der Regel schmerzfrei ist und zudem reproduzierbare Ergebnisse liefert. Bran G. M. et al. (2013) unterstreichen in ihrer prospektiven, randomisierten, einfach verblindeten, Plazebo-kontrollierten Crossover-Studie mit Evidenzgrad 1b die Wirksamkeit und Sicherheit des CURIS und der bipolaren submukösen Anwendung. 

Diese Erkenntnisse werden von einer Meta-Analyse (Veer V. et al., 2014) untermauert. In der Meta-Analyse stellen die Autoren insbesondere die niedrige Komplikationsrate (2 % kleinere, 0 % schwerwiegende Komplikationen) heraus und begründen diese mit dem minimalinvasiven Charakter von Radiofrequenzanwendungen allgemein als realistisch.

 

“Radiofrequency energy results in frictional heating of the
tissues around it by creating ionic agitation. Therefore,
the probe does not become hot, rather the tissues around it
produce the heat. Disbursement of radiofrequency energy
is proportional to 1/radius, so this minimises the tissue
damage and provides a predictable tissue injury pattern.
This may explain the apparent low number of complications
and side effects caused by this technique.” (Veer V. et al., 2014)

 

Referenzen:

1. Gabriel C., "Compilation of the Dielectric Properties of Body Tissues at RF and Microwave Frequencies." 
KING'S COLL LONDON (UNITED KINGDOM) DEPT OF PHYSICS; 1996.

2. Stelter K. et al., "Sicher schneiden mit Strom." HNO Nachrichten; 2014; 44(5):34-40.

3. Hoffmann T. K. et al., "Comparative analysis of resection tools suited for transoral robot-assisted surgery."
Eur Arch Otorhinolaryngol; 2014; 271(5):1207-1213.

4. Kasten R., "Radiofrequency Surgery Spares Tissue and Improves Operation Comfort in Skin Surgery."
ENT News; 2008; September/October.

5. Bran G. M. et al., "Bipolar radiofrequency volumetric tissue reduction of the inferior turbinates:
evaluation of short-term efficacy in a prospective, randomized, single-blinded, placebo-controlled crossover trial."
Eur Arch Otorhinolaryngol; 2013; 270(2):595-601.

6. Veer V. et al., "Long-term safety and efficacy of radiofrequency ablation in the treatment of sleep disordered breathing:
a meta- analysis." Eur Arch Otorhinolaryngol; 2014; 271(11):2863-2870.