Helfen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Sei es durch unsere Kinderpatenschaften, durch von Mitarbeitern organisierte Blutspendenaktionen oder Sachspenden. Wir versuchen auf unterschiedliche Art und Weise unseren Beitrag zu leisten.

Als uns letztes Jahr anschrieb und ein Weiterbildungsprojekt für HNO-Ärzte in Ruanda vorstellte, haben wir deshalb nicht lange überlegt und unsere Unterstützung zugesagt.

Vor einigen Jahren initiierte der HNO-Berufsverbandspräsident Dr. Dirk Heinrich ein Weiterbildungsprojekt, um die Ausbildung von ruandischen Ärzten zu HNO-Fachärzten in der Hauptstadt Kigali zu ermöglichen. Dr. Pappert sowie zwei seiner HNO-Kollegen, Frau Dr. Denise Lundershausen und Dr. Reiner Holle, fuhren Ende des letzten Jahres auf eigene Kosten nach Kigali, um dort die Ausbildung der HNO-Ärzte zu unterstützen.

Dr. Pappert operiert bereits seit mehr als 13 Jahren mit einem Sutter Radiofrequenz-Generator und kann auf mehr als 1000 erfolgreiche Operationen an Nasen und Tonsillen zurückblicken. Seit 20 Jahren engagiert er sich bei dem karitativ-tätigen Verein Interplast-Germany und organisiert eigenitiativ Operationseinsätze in Peru.

 

Dr Pappert
Dr. Pappert bei einem seiner Einsätze in Peru

 

Als überzeugter Anwender unserer Radiofrequenz-Geräte war es nun sein Wunsch, diese Methode im Rahmen des Hilfsprojektes in Kigali vorzustellen und zu etablieren. Hauptanwendungsgebiet hier sollten die Therapien bei Hyperplasie der unteren Nasenmuscheln und der Tonsillen bei Kindern sein. Für diesen Einsatz stellten wir ihm einen BM-780 II Radiofrequenz-Generator inklusive Zubehör sowie einige unserer bipolaren Elektroden zur Verfügung, die für diese Maßnahmen ideal geeignet sind.

 

Nasenmuscheln

 

Die Kollegen in Kigali und auch die Leiterin der HNO-Abteilung waren sehr interessiert an dieser für sie neuen Operationsmethode. Die HNO-Abteilung in Kigali gehört der Uni-Klinik an und gilt dort somit als 'Hort der Wisssenschaft'. Dr. Pappert ist, wie er sagt, sehr glücklich, „dem Säugling HNO in dem Land ein wenig die Flasche zu halten“. Dieser Einsatz habe ihn so sehr überzeugt, dass er auch in Zukunft neben seiner plastisch-operativen Mission in Peru die Entwicklung der HNO in Ruanda aktiv unterstützen werde. Wir freuen uns sehr, dass wir einen Teil dazu beitragen konnten.

 

BMII

 

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