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Kontinuität statt Einzelmaßnahme: Sutter erhält erneut das MobilSiegel für klimafreundliches Pendeln

Nachhaltige Mobilität entsteht nicht durch einzelne Projekte, sondern durch konsequentes Handeln über viele Jahre hinweg. Die erneute Zertifizierung mit dem MobilSiegel 2026 bestätigt, dass klimafreundliches Pendeln bei Sutter fest im Arbeitsalltag verankert ist. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen in der Region Freiburg, die ihren Mitarbeitenden nachhaltige Alternativen für den täglichen Arbeitsweg bieten und damit aktiv zur Reduzierung verkehrsbedingter CO₂-Emissionen beitragen.

Übergabe der Mobil-Auszeichnung 2026 für klimafreundliche Mobilität an ein Unternehmen.
Landrat Hanno Hurth (links) überreicht die Urkunde an Michael Sillmann, Senior Technical Advisor, Sutter Medizintechnik GmbH

Nachhaltige Mobilität ist kein einmaliges Projekt. Sie entsteht, wenn passende Angebote langfristig aufgebaut, genutzt und weiterentwickelt werden. Umso mehr freuen wir uns über die erneute Zertifizierung mit dem MobilSiegel 2026 – Klimafreundliches Pendeln. Die Rezertifizierung würdigt unser kontinuierliches Engagement für nachhaltige Mitarbeitermobilität und zeigt: Klimafreundliche Arbeitswege sind bei uns nicht nur ein Nachhaltigkeitsziel, sondern Teil einer Arbeitswelt, die sich Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Nachhaltige Mobilität beginnt vor dem Arbeitstag

Wer über einen nachhaltigen Arbeitsplatz spricht, sollte auch den Weg dorthin betrachten. Denn jeden Morgen treffen Mitarbeitende eine Mobilitätsentscheidung: Fahrrad, E-Bike, öffentlicher Nahverkehr, Elektrofahrzeug oder klassische individuelle Pkw-Nutzung.

Als Arbeitgeber können wir diese Entscheidung nicht vorgeben. Wir können aber Rahmenbedingungen schaffen, die klimafreundliche Alternativen im Alltag praktikabler machen.

Genau hier setzt unser Engagement für nachhaltige Mitarbeitermobilität an. Mit unterschiedlichen Angeboten und einer kontinuierlich weiterentwickelten Infrastruktur möchten wir Möglichkeiten schaffen, den individuellen Arbeitsweg nachhaltiger zu gestalten.

Übergabe des Mobil-Siegels 2026 an ein ausgezeichnetes Unternehmen während der Preisverleihung.

Rezertifizierung: Nachhaltigkeit als kontinuierlicher Prozess

Unsere erstmalige Auszeichnung 2023 war ein wichtiges Signal. Eine erfolgreiche Rezertifizierung geht einen Schritt weiter: Sie rückt die langfristige Entwicklung in den Mittelpunkt.

Die erneute Zertifizierung mit dem MobilSiegel 2026 bestätigt unseren bisherigen Weg und motiviert uns zugleich, unsere Mobilitätsangebote weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei nicht eine einzelne Maßnahme, sondern das Zusammenspiel verschiedener Angebote.

Dazu zählen sowohl die entsprechende Infrastruktur am Standort als auch Angebote für Mitarbeitende und die Bereitschaft der Belegschaft, nachhaltigere Mobilitätsformen aktiv in den eigenen Alltag zu integrieren.

Genau diese Verbindung macht aus einzelnen Maßnahmen eine gelebte Mobilitätskultur.

Urkunde des Mobil-Siegels 2026 für die Sutter Medizintechnik GmbH in Emmendingen.

Vom JobRad® bis zur Ladestation: Mobilität muss im Alltag funktionieren

Nachhaltige Mobilitätskonzepte entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie praktisch nutzbar sind. Deshalb setzen wir auf mehrere Bausteine, die unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen.

Dazu gehören:

  • Dienstradleasing über JobRad®, das den Zugang zu Fahrrädern und E-Bikes unterstützt
  • sichere Fahrradabstellmöglichkeiten am Standort
  • moderne Umkleidemöglichkeiten für Mitarbeitende, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen
  • eine Fahrrad-Reparaturstation für kleinere Wartungsarbeiten
  • eine wachsende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • zertifizierter erneuerbarer Strom für die Ladeinfrastruktur

Der Ansatz dahinter ist bewusst pragmatisch: Klimafreundliches Pendeln soll möglichst einfach in den Arbeitsalltag integrierbar sein.

Unsere Mitarbeitenden machen aus Angeboten gelebte Mobilität

Die beste Infrastruktur kann nachhaltige Mobilität nur ermöglichen. Entscheidend sind die Menschen, die sie nutzen.

Deshalb gehört die erneute Zertifizierung auch unseren Mitarbeitenden. Wer mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit kommt, alternative Mobilitätsformen nutzt oder sich an gemeinsamen Aktionen beteiligt, trägt dazu bei, nachhaltige Mobilität im Unternehmensalltag sichtbar zu machen.

Ein Beispiel dafür ist „Stadtradeln“. Die Teilnahme zeigt, wie gemeinschaftliche Aktionen zusätzliche Aufmerksamkeit für das Fahrrad als alltagstaugliches Verkehrsmittel schaffen können.

So wird aus einem Unternehmensziel etwas Konkretes: viele individuelle Entscheidungen für einen möglichst klimafreundlichen Arbeitsweg.

MobilSiegel 2026: Gemeinsam für klimafreundliche Mobilität in der Region Freiburg

Nachhaltige Mobilität endet nicht am Werkstor. Unternehmen, Kommunen, öffentliche Institutionen, Verkehrsunternehmen und Beschäftigte stehen vor derselben Frage: Wie können alltägliche Wege zunehmend klimafreundlich gestaltet werden?

Das MobilSiegel schafft dafür einen regionalen Rahmen und macht das Engagement verschiedener Organisationen in der Region Freiburg sichtbar.

Die diesjährige Preisverleihung bot auch Gelegenheit zum Austausch zwischen den ausgezeichneten Organisationen. Unser Dank gilt der VAG Freiburg – Freiburger Verkehrs AG für die Ausrichtung der Veranstaltung.

Gruppenfoto mit Mobil-Siegel-2026-Urkunde bei der Preisverleihung für klimafreundliche Mobilität.

Eine Trophäe mit Mobilitätsgeschichte

Auch die MobilSiegel-Trophäe selbst greift das Thema der Auszeichnung auf: Sie wird aus einem originalen Straßenbahnschienenprofil gefertigt und von Auszubildenden der VAG Freiburg hergestellt.

Damit ist die Trophäe mehr als ein Symbol für die Auszeichnung. Material, Herstellung und Herkunft schaffen eine direkte Verbindung zum Thema Mobilität und zur Region Freiburg.

Trophäe aus recycelten Straßenbahn-Stahlteilen mit Mobil-Siegel 2026.

Eine Bestätigung und gleichzeitig ein Ansporn

Die erneute Zertifizierung mit dem MobilSiegel 2026 bestätigt den Weg, den wir in den vergangenen Jahren eingeschlagen haben. Gleichzeitig verstehen wir sie als Ansporn, nachhaltige Mobilitätsangebote weiterzuentwickeln und alltagstaugliche Alternativen für den Arbeitsweg zu unterstützen. Denn klimafreundliche Mobilität entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sie entsteht durch gute Rahmenbedingungen und durch Menschen, die diese Möglichkeiten im Alltag mit Leben füllen. Vielen Dank an unsere Mitarbeitenden für ihr Engagement und an alle Beteiligten, die nachhaltige Mobilität in der Region gemeinsam voranbringen.

Fotocredit der Preisträgerinnen und Preisträger: © Hans-Maximo Musielik

Hand hält grünes Blatt mit digital eingeblendeten Symbolen für Umweltschutz, CO₂-Reduktion und nachhaltige Technologien – Sinnbild für ökologische Innovation.

Mehr über unser Engagement und unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten erfahren

Nachhaltigkeit beginnt im Arbeitsalltag

Nachhaltige Mobilität ist ein Baustein einer verantwortungsbewussten Unternehmensentwicklung. Erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen rund um Nachhaltigkeit.

Mehr erfahren

FAQ zu MobilSiegel 2026 und nachhaltiger Mitarbeitermobilität

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